Geschichte, Ziele und Projekte des Vereins
Der Verein zur Förderung des Werner Otto Instituts e.V. wurde im Jahre 1981 aus einer Notlage heraus gegründet. Das Werner Otto Institut (WOI) sollte wegen fehlender Finanzmittel der Behörden geschlossen werden. Über 1.000 Eltern behinderter Kinder solidarisierten sich damals und konnten mit ihren Protesten die Schließung verhindern. Seit dieser Zeit unterstützt der Verein kontinuierlich die Arbeit des Werner Otto Instituts. Zusätzlich zu wichtigen Anschaffungen gehen dabei auch viele Projekte auf die Initiative des Fördervereins zurück:
Offener Gesprächskreis für Eltern behinderter Kinder
Der offene Gesprächskreis für Eltern behinderter Kinder wurde 1998 vom Förderverein ins Leben gerufen. Er bietet Eltern Gelegenheit zum Austausch ihrer Erfahrungen mit Therapien, mit der Organisation des Alltags und der Bewältigung von Problemen, aber auch zum Berichten über Erfolgserlebnisse mit ihren behinderten Kindern. Der Gesprächskreis wird von Sozialpädagoginnen des WOI begleitet.
"Hans-Guck-in-die-Luft" und "Zappelphilipp"
Dieses Elternseminar wird seit 1998 regelmäßig angeboten. Es geht um Kinder mit erheblicher Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität. Das Seminar soll die Eltern dieser Kinder stärken und unterstützen.
Mobile Frühförderung
Dies ist ein im Jahre 1989 vom Förderverein ins Leben gerufenes und seither unterstütztes Projekt. Familien, die Schwierigkeiten haben, mit ihren behinderten Kindern regelmäßig ins WOI zu kommen, wird Therapie und Beratung zu Hause angeboten. Ein vom Verein angeschafftes Auto ermöglicht es, dass eine Ergotherapeutin des WOI einen solchen "Außendienst" versehen kann.
Eltern-Bibliothek im Werner Otto Institut
Diese im Jahre 1996 eröffnete Bibliothek geht auf eine Idee und Initiative des Fördervereins zurück. Den Eltern werden durch verständlich geschriebene Bücher zusätzliches Hintergrundwissen und praktische Anregungen (zum Teil in Form authentischer Berichte von Eltern) an die Hand gegeben. Die Bibliothek enthält inzwischen über 400 Titel und ist eine Besonderheit im norddeutschen Raum.
Finanzierte Therapien
Der Förderverein ermöglicht zusätzliche Therapieangebote im WOI, deren Kosten von den Krankenkassen nicht getragen werden, z. B. Kunst- und Musiktherapie.